Gastbeitrag von Andy Teil 1: Dresden – die malerische Altstadt

14. Juni 2017
Dresden Frauenkirche Andy Haesch Charlev

Hi, Holá & Privet liebe Reise-Freunde,

Andy Haensch war unterwegs und hat uns einen tollen Gastbeitrag über die wundervolle Elbmetropole  – Nein, nicht Hamburg 😉 –  sondern Dresden mitgebracht. Lasst euch in die malerische Stadt mitreißen – Viel Vergnügen!

Dresden Andy Charlev

Andy >>  Dresden ist für mich ein perfektes Städtereiseziel für einen kleinen Wochenendausflug. Von Güstrow aus sind es mit dem Zug nur 4 bis 5 Stunden Fahrt, in denen man die Zeit hat die Füße hochzulegen, zu schlafen, zu lesen oder nur die Gedanken wandern zu lassen. 3 Tage und 3 Nächte habe ich in dieser Stadt verbracht und ich war so positiv überrascht, weshalb ich gerne wieder kommen würde 🙂

In diesem Blog möchte ich euch meine ganz persönlichen Dresden-Highlights in der Altstadt vorstellen, die ich an diesem Wochenende entdeckt habe.

Die Altstadt

Auch wenn ich diese überfüllten touristischen Hochburgen nicht mag, würde ich euch trotzdem empfehlen euren Stadtbummel in der wunderschönen Altstadt zu beginnen. Viele Wohn- und Geschäftshäuser wurden zwar im zweiten Weltkrieg zerstört, konnten allerdings recht originalgetreu wiederaufgebaut werden. Die imposanten Dresdener Bauwerke in der Altstadt wirken wie eine Theaterkulisse. Die Frauenkirche, die Brühlsche Terrasse, das Residenzschloss, die Semperoper und der Dresdner Zwinger liegen nah beieinander, so dass ihr alle paar Meter eins dieser Bauwerke bestaunen könnt. Ich hatte einen atemberaubenden Blick von der Frauenkirche auf das Elbufer.

Dresdem Andy Charlev (

Hier ist immer viel los. Pantomimen, Sänger, Tänzer und sogar ein Pianist samt Flügel sorgen bei schönem Wetter für Unterhaltung und lebendige Atmosphäre wie auf einem Jahrmarkt.

Die Frauenkirche

Ein großes Highlight ist natürlich die Frauenkirche. Diese wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und konnte dank vieler Spendengelder im Jahr 2005 neu eröffnet werden.

Da gleichzeitig eine Hochzeit in der Kirche statt fand, durften ich zwar nicht das Innere bestaunen, bekam dafür aber einen imposanten Ausblick über Dresden beim Kuppelaufstieg der Frauenkirche. Der Eintritt kostet 8,- € mit der CitiCard spart ihr nochmal 2,- €. Mit dem Aufzug werdet Ihr auf eine Höhe von 24 Meter gebracht. Der letzte Akt ist Beinarbeit – schmale Treppen münden schließlich in einen Wendelgang, der die äußere Kuppel 2x umrundet und mich auf die 67 Meter hohe Aussichtsplattform führte. Dresden lag mir zu Füßen – ein fantastischer 360° Panoramablick über die malerische Elbmetropole.

Dresdem Andy Charlev

Die Brühlsche Terrasse

Von der Brühlschen Terrasse habt ihr einen wunderschönen Blick auf die Altstadt und die idyllischen Bauten direkt am Elbufer. Die Befestigungsanlagen wurden im 16. Jahrhundert errichtet und zählen heute zu den beliebtesten Dresdener Touristenattraktionen.

Der Fürstenzug

Eindrucksvoll fand ich zudem den Fürstenzug, der auf rund 23.000 Fliesen aus Meißner Porzellan, bedeutende Grafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige von Sachsen darstellt. Dieses Wandgemälde ist über 100 Meter lang.

Wenn Ihr am Fürstenzug vorbeigezogen seid, dann macht einen kurzen Stopp bei Camondas Schokoladen Kontor. Dort könnt Ihr schokoladige Köstlichkeiten aus aller Welt erwerben und probieren. Das Schokoladeneis am Stiel schmeckt großartig und ist einmal etwas ganz anderes. Unbedingt mal kosten!

Camondas Schokoladen Eis am Stiel

Der Dresdner Zwinger

Für mich war der Dresdner Zwinger eines der schönsten architektonischen Highlights.
Es gibt so viele Sehenswürdigkeiten und Kulturangebote, unmöglich all diese bei nur einem Kurztrip zu besichtigen. Die eindrucksvolle Sandsteinkulisse birgt mit ihren weltberühmten Sammlungen wahre Schätze. Die Gemäldegalerie der „Alten Meister“, die Porzellanausstellung mit dem chinesischen, japanischem und Meissner Porzellan und der Mathematisch-Physikalische Salon befinden sich u.a. im Inneren des Dresdner Zwingers.

Ich habe mir die Anlage des Zwingers von oben angeschaut, bin über den Wallpavillon auf die Terrasse und durch das Kronentor gegangen. Habe mich im Garten auf den Rasen gelegt und dem Porzellanglockenspiel über dem Sophientor gelauscht. Zu jeder viertel, halben, dreiviertel und vollen Stunde ertönen dort die Stundenschlagmelodien, die Prof. G. Schwarze 1994 extra dafür komponierte.

Dresden Altstadt Charlev

Einen tollen Espresso bekommt Ihr direkt über der Porzellansammlung im Sophientor. Das Café mit Außenterrasse lädt, mit einem tollen Blick auf den Zwinger, zum Verweilen ein.

Ich hoffe, dass ich Euch neugierig auf diese Stadt gemacht habe. Demnächst folgt Teil 2 über die multikulturelle Dresdner Neustadt und die Elbe.

Welche Cafés, Restaurants und weitere Highlights sollte ich noch bei meinem nächsten Besuch anschauen? Wenn Ihr weitere tolle Tipps für mich habt, hinterlasst einen Kommentar.

Ich bin gespannt und freue mich auf Eure Empfehlungen 🙂

Euer Andy Haensch

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