Dresden Teil 2: Die Multikulturelle Neustadt

20. Juli 2017

Hi, Holá & Privet liebe Reise-Freunde,

nach der malerischen Altstadt Dredens, führt uns Gastautor Andy Haensch nun im 2.Teil durch die Neustadt Dresdens an der Elbe entlang. Viel Spaß beim Lesen und selber Erleben:

 

Die Neustadt in Dresden

Andy >>   Nur wenige Bahnminuten von der imposanten Altstadt entfernt, tauchte ich in das Szeneviertel am Albertplatz ein. Bunt, multikulturell und jung – es war eine meiner Lieblingsorte an diesem Wochenende. Ich mag das internationale Flair, das vielfältige Kultur- und Nachtleben.

Dresden mit Andy Hand im Glück (2)

Kino, Rosenschaps & Sneakers

Viele kleine Modeboutiquen, Secondhand- und Buchläden, Restaurants und Bars kennzeichnen das Stadtbild – wie das alte Thalia Cinema Coffee and Cigarettes  in der Görlitzer Straße. Eines der kleinsten Kinos in Dresden mit Insidebar. Bis zum Jahre 2004 durfte im Kino noch geraucht werden 😉 Ob mit oder ohne Kinobesuch, ein Blick in der Bar lohnt sich – angenehme Atmosphäre, gute Wein- und Whiskyauswahl.

Wer japanisch mag, dem kann ich die kleine Sushibar Soy´s Sushi in der Alaunstrasse empfehlen. In diesem Lokal gibt es sämtliche Sushivariationen in kleinen Booten auf einem Band herumfahren und den wohl nettesten und lustigsten Kellner der Stadt. Ich sage nur Rosenschnaps 😉 Die klassische Misosuppe, die Makis mit Thunfisch, Avocado und Lachs überzeugten sehr im Geschmack.

Sushibar Soy´s Sushi in der Alaunstrasse

In unmittelbarer Nähe befindet sich der Laden Supreme. Hier geht es um Graffiti und Spraydosen, Klamotten aus dem Streetwear- und HipHop Bereich und natürlich Sneakers. Die Leidenschaft des Konzeptes wurde auch direkt auf die Wand übertragen. Da leuchteten meine Augen. Danke Jungs, dass ich auch nach Ladenschluss eure coole Sneackerparade bestauen durfte 🙂

Kunsthof-Passage 

Eine weitere Empfehlung von mir, die ich nicht versäumen möchte hier zu erwähnen, ist die Kunsthofpassage. Die Passage ist von der Alaunstraße und der Görlitzerstraße erreichbar. In mehreren Hinterhöfen verbunden findet Ihr allerlei schöne Läden und Cafés. Auch wenn die Kunsthofpassage bestimmt kein Geheimtipp mehr ist, habe ich das entspannte Flair jenseits der Touristenströme in der Altstadt sehr genossen. Beeindruckend ist die Konstruktion aus Dachrinnen und Fallrohren im Hof der Elemente. Bei Regen plätschert es Musik.

Dresden Kunsthofpassage Charlev

Dresden mit Andy Hand im Glück

 Die Elbe

Jeden Samstag unterhalb der Albertbrücke findet der bekannte Elbeflohmarkt am Elbufer statt. Auf dem Flohmarkt findet Ihr alles aus dem Bereich Trödel. Viele Stücke sind Unikate mit Geschichte. Wer zwischendurch Hunger und Durst verspürt, kann diesen auch vor Ort stillen. Der Besuch ist kostenfrei und es gibt Barrierefreie Zugänge. Der Elbeflohmarkt ist ab 09.00 geöffnet und geht zwischen 14.00 und 16.00 Uhr zu Ende

Wer Lust verspürt, sich die schönen Sehenswürdigkeiten rechts und links der Elbe anzuschauen, der macht es wie ich – rauf auf einen der historischen Schaufelraddampfer. Die Dampfschiffe starten in der Regel unterhalb der Brühlschen Terrasse, Zu- und Ausstiege sind an allen Anlageorten möglich. Ich habe die Schlösser-Tour genommen. Die 3 stündige Fahrt ging über Blasewitz bis hin zum Schloss Pillnitz und dann zurück nach Dresden.

Auf dem Weg zum Schloss Pillnitz gab es imposante Elbschlösser wie das Schloss Albrechtsberg, das Lingnerschlosss und das Schloss Eckberg zu sehen. Vielleicht pachte ich mir dort noch einen Weinberg und werde Winzer 😉 Auf den Schiffen ist auch für das leiblich Wohl gesorgt. Für die Fahrt zahlte ich knapp 22,- €, eine Investition die sich lohnt. In der Regel sind die Schiffe 20 Minuten vor dem Ablegen betretbar. Wer einen guten Sitzplatz haben möchte, der sollte fast 30 bis 40 Minuten vorher da sein und sich an der Schlange von Wartenden anstellen.

Historischer Schaufelraddampfer Dresden mit Andy Hand im Glück

Historischer Schaufelraddampfer

Ich hoffe, euch hat mein Städtetrip nach Dresden gefallen.

Ich werde auf jeden Fall  wieder von mir berichten, bis dahin

euer Andy Haensch 🙂

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